Schulprogramm
Von 1998 bis 2000 haben die Lehrkräfte des ASS und eine Elterngruppe die Ziele formuliert, die sich die Schule für die nächste Zukunft gesetzt hat und deren Erreichen sie anschließend „evaluieren“, d. h. überprüfen will. Das Schulprogramm ist am 7.Juli 2000 einstimmig von der Schulkonferenz verabschiedet worden. Die ausführliche Fassung umfasst 49 Seiten. Sie ist im Sekretariat einzusehen bzw. kurzfristig auszuleihen. Hier der Versuch einer Kurzfassung auf knapp einer Seite:
Pro Jahrgang wurde ein sachkundlicher Themenbereich ausgewählt und bewusst von den Lehrkräfte jeweils einer Klassenstufe so vorgeplant, dass die beiden Schlüsselqualifikationen Selbständigkeit und Teamfähigkeit einen noch höheren Stellenwert erhalten. Von der Verstärkung selbständiger Schülerarbeit, von den erweiterten Möglichkeiten der Teamarbeit und von der Zunahme freier Arbeitsformen im Sachunterricht erwarten wir einen erheblichen Motivationsschub nicht nur für dieses Fach. Wir glauben, dass wir durch das Ansetzen an den Stärken und Interessen der Kinder darüber hinaus auch ein stärkeres Interesse am Lesen und Schreiben sowie an der Mathematik bewirken können.
Im Kollegium gibt es positive Beispiele der Kooperation wie gemeinsame Klassenführung, gemeinsame Klassenfahrten und Absprachen zwischen Parallel- oder Fachkollegen. Diese Ansätze sollen aufgegriffen und weiter entwickelt werden. Außerdem ergab sich die Notwendigkeit der verstärkten Kooperation durch die Verpflichtung, in einer Klassenstufe gemeinsam Vergleichsarbeiten zu konzipieren. Im Einzelnen formulierte das Kollegium für sich diese Unterziele: „Verstärkung der Kooperation in den Klassenstufen“,„effizientere Gestaltung der Materialsammlung“ und „Erstellen einer kurzen und prägnanten Schulordnung“
Mit dem Ziel 3 wurde ein Schwerpunkt definiert, unter den wichtige Teilbereiche fallen. So ist es notwendig, den überwiegend als positiv empfundenen Informationsfluss zwischen Eltern und Lehrern in beiden Richtungen weiter zu pflegen. Einerseits wird so das Lernen für die Eltern hinsichtlich der Bildungsziele, der grundlegenden Inhalte und Fertigkeiten transparenter. Andererseits sind die Lehrkräfte heute bei der generell mehr zu leistenden Erziehungsarbeit in den Klassen auf die Mitarbeit und die Informationsbereitschaft der Eltern angewiesen, damit beide Seiten zum Wohle des Kindes an einem Strang ziehen. Besondere Schnittpunkte bilden die Themen „Schulordnung“ und „Gewaltprävention“. Insofern ist mit diesen beiden Unterpunkten auch die Verbindung zum Ziel 2 hergestellt.